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8. Mai: Rechtsextremen Aufmarsch verhindern!

DEMONSTRATION
8. Mai17.00
Uni Wien (Schottentor) 

Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Dieses Datum ist Symbol für das Ende des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges.

An diesem Tag betrauern rechtsextreme Burschenschafter jedes Jahr die „totale Niederlage“ und gehen auf die Straße, um ihrer „Held_innen“ zu gedenken. Unter „Held_innen“ verstehen sie dabei jene Personen, die in den bewaffneten Verbänden der Nazis für die Interessen des NS-Regimes gekämpft haben.

Auch dieses Jahr ist wieder ein rechtsextremer Aufmarsch geplant. Das werden wir nicht hinnehmen. Wir mobilisieren zu einer Gegendemonstration, mit dem Ziel, den Aufmarsch zu verhindern.

Angesichts der Opfer fällt es schwer von einem Feiertag zu sprechen. Dennoch ist er dies, da der von den Nazis angezettelte Krieg und die unvergleichlichen Verbrechen endlich ein Ende hatten. Der 8. Mai ist somit ein symbolisch wichtiger Tag der Befreiung.

Nazi-Aufmarsch stoppen!

Vertreter_innen der FPÖ spielen bei der „Gedenkveranstaltung“ eine zentrale Rolle. Im letzten im Jahr musste HC Strache letztes Jahr seine Rede aufgrund von politischem Druck absagen, stattdessen wurde die „Totenrede“ von FPÖ-Landtagsabgeordneten Wolfgang Jung gehalten. Dieser fiel zuletzt durch die ideologische Verteidigung des rechtsextremen WKR-Balls am 27. Jänner.

Auch am 8. Mai gibt die FPÖ den Burschenschaften wieder Rückendeckung und ehrt gemeinsam mit ihnen NS-Täter_innen. Diese klar rechtsextreme Positionierung verwundert umso weniger, als deutschnationale Burschenschaften und FPÖ eng miteinander verwoben sind.

Vor dem Hintergrund aktueller Umfragen, die die FPÖ beinahe gleichauf mit den Regierungsparteien sehen, ist es wichtig ihre Verbindungen zum Rechtsextremismus zu thematisieren und zu verurteilen. Rechtsextreme, sexistische, homophobe und antisemitische Aussagen von FPÖ-Politiker_innen dürfen nicht widerstandslos zum Alltag werden. Gleichzeitig wollen wir aufzeigen, dass die FPÖ gerade aufgrund der Krise und der Umwälzung der Kosten der Krise von oben nach unten an Stimmen gewinnt. Daher muss eine Strategie gegen die FPÖ auch darin bestehen, soziale Errungenschaften gegen fortwährende Angriffe durch Sparpakete zu verteidigen und für ihren Ausbau zu kämpfen.

An Erfolge des 27. Jänners anknüpfen!

Am 27. Jänner ist es tausenden Antifaschist_innen durch die Blockaden an zentralen Punkten gelungen, den rechtsextremen WKR-Ball massiv zu stören. Das war ein großer Erfolg der antifaschistischen Mobilisierung, die auf eine breite Demonstration bei gleichzeitig stattfindenden Aktionen zivilen Ungehorsams gesetzt hat. Es gilt jetzt an diesen Erfolg anzuknüpfen.

Der 8. Mai ist kein Tag der Trauer, sondern der Tag der Befreiung und des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus! Das bedeutet für uns, den Anfängen zu wehren und gegen alle Formen von Rassismus zu kämpfen.

Ihre Niederlage – unsere Befreiung! Rechtsextremen Aufmarsch verhindern!